Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Charlotte Knobloch: “Hamas muss auf der Terrorliste bleiben.”

München, 20.01.2015. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, begrüßt den Einspruch der EU gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, die Hamas wegen Verfahrensfehlern von der Liste der Terrororganisationen zu streichen.

Charlotte Knobloch: „Die Hamas ist eine terroristische Organisation. Ihre Ziele sind die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung der Menschen in Israel. Gerade nach den jüngsten islamistischen und antisemitischen Terrorakten in Europa wäre es ein fatales Signal, wenn die Hamas von der Terrorliste der EU gestrichen würde. Die Verantwortlichen müssen daher alle rechtlichen Schritte unternehmen, um dies zu verhindern.“ Weiterlesen »

Charlotte Knobloch: „Brutaler Ausbruch offenen Hasses bedroht unsere freiheitlichen Werte.“

München, 07.01.2015. Entsetzen hat bei Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, der blutige Anschlag auf die Redaktion des  französischen Satire-Magazins „Charlie Hebdo“ ausgelöst, welches bereits 2011 wegen des Abdrucks von Mohammed-Karikaturen Ziel eines Brandanschlags geworden war.

Charlotte Knobloch: „Wir trauern mit unseren französischen Nachbarn um die Opfer dieses feigen und kaltblütigen Anschlags. Er ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und damit auf die demokratische Zivilgesellschaft und ihre freiheitlichen Werte. Als Demokratin und Europäerin, aber auch als Jüdin sehe ich diesen brutalen Ausbruch offenen Hasses mit großer Besorgnis. Jetzt gilt es, dass wir in Europa gegen die massive Bedrohung unserer Werte zusammenstehen.“

Charlotte Knobloch: „Nie wieder! Dafür sind wir alle verantwortlich“

München, 07.01.2015.  „Nie wieder! Dafür sind wir alle verantwortlich – das sollten wir uns gerade im Gedenkjahr 2015 bewusst machen“, betont Dr. Charlotte Knobloch zum Jahresauftakt. Angesichts der jüngsten antisemitischen Übergriffe in Deutschland einerseits sowie der in diesem Jahr bevorstehenden Gedenktage zum Ende des Nazi-Regimes 1945 und zu der in Folge des Bayerischen Judenediktes von 1813 erfolgten Gründung der Münchner Gemeinde 1815 andrerseits fordert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern (IKG) ein entschiedenes Vorgehen gegen Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit: „70 Jahre nach dem Ende des mörderischen Nazi-Terrors bleibt die Verantwortung für eine friedliche, aber wehrhafte Zivilgesellschaft die Aufgabe von allen Menschen in unserem Land,“ so Knobloch. Maßstab sei Artikel eins des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar“: „Dieser Artikel gilt für uns alle, unabhängig von Herkunft, Religion und Staatsangehörigkeit. Aber er verpflichtet auch jeden einzelnen zum respektvollen und friedlichen Umgang mit seinen Mitbürgern.“

Das Jahr 2015 steht in der IKG München und Oberbayern auch im Zeichen des 200-jährigen Bestehens der jüdischen Gemeinde München und ihrer Wiedergründung nach dem Zweiten Weltkrieg am 19. Juli 1945. Charlotte Knobloch: „Wir laden schon jetzt die Münchnerinnen und Münchner ein, im Sommer mit uns zu feiern.“ Beide Jubiläen werden auch Anlass geben, über den beeindruckenden Beitrag der jüdischen Gemeinde zur Stadtgeschichte zu informieren – und damit aufzuklären. Denn, so Knobloch: „Aufklärung und Bildung – das sind immer noch die besten Waffen gegen Antisemitismus.“

Chanukka auf dem Jakobsplatz: Es kamen so viele wie noch nie!

München, 22.12.2014. „Chanukka ist ein fröhliches Fest, ein Fest der Freude und der Hoffnung.“ Mit diesen Worten begrüßte Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, die hochrangigen Ehrengäste und rund 800 Münchnerinnen und Münchner, die am Sonntagabend zur öffentlichen Chanukka-Feier auf den Jakobsplatz gekommen waren – so viele wie noch nie.
Die Präsidentin erinnerte an das Wunder von Chanukka und appellierte an die Menschen auf dem Platz, für die Werte der Demokratie einzutreten: „Lassen Sie uns hinsehen – und handeln! Überlassen wir den Patriotismus nicht den Feinden der Demokratie, sondern nehmen wir ihn für uns in Anspruch – und treten wir als aufgeklärte Patrioten für die Werte ein, die unser Land so lebens- und liebenswert machen. Denn nur dann dürfen wir auf ein Wunder hoffen.“ Weiterlesen »

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Jüdische Filmtage 2015: Das Programm

Am 14. Januar 2015 beginnen sie wieder: Die Jüdischen Filmtage. Bis zum 8. Februar 2015 präsentieren sie  eine Reihe herausragender Spiel- und Dokumentarfilme, darunter “The Green Prince” von Nadav Schirman, “Der Letzte der Ungerechten von Claude Lanzmann und “Auf das Leben” mit Hannelore Elsner. Außerdem im Programm: Ein Gespräch mit Doris Dörrie über “Film und die Welt” und die Ausstellung “1/24 Moments of Film” mit Porträtzeichnungen von Manya Gutman. Lesen Sie hier das Programm der Jüdischen Filmtage 2015 mit allen Informationen zu den Filmen und Terminen.

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ReligionMehr Religion »

Lernen über das Judentum: LILMOD, das einzigartige deutschsprachige Projekt ist online

Das erste “Online-College” für jüdisches Lernen namens “LILMOD” basiert auf einer Video-Konferenz-Technologie und ermöglicht, sich jeweils für das Sommer- oder Wintersemester KOSTENLOS anzumelden und bequem, von zuhause aus abends an spannenden Kursen rund um alle jüdischen Themen teilzunehmen. Ein funktionierenden Computer und ein Mikrofon reichen aus, um im interaktiven Dialog mit den Dozenten und den Teilnehmern Wissen zu erwerben und seinen Horizont zu erweitern. Weiterlesen »

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JugendMehr Jugend »

Casting zum Jewrovision 2015

Am kommenden Sonntag, 19.10.2014, ist es soweit: Das Juze Neshama beginnt mit seinen Vorbereitungen für die Jewrovision 2015 in Köln. Daher laden wir alle talentierten Sänger und Tänzer zu unserem Casting! Beginn 13 Uhr im JuZe

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“Ich träume in fünf Sprachen”

Ein Porträt Über Shimrit Schreiber. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin für Hebräisch in München. Von Katrin Diehl, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 30.11.2014.  Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


Mo. 26.01.2015 | 6. Schwat 5775

Veranstaltungen

Jüdische Filmtage: Boris Dorfman – A Mentsh

Beginn 19:00 Uhr:

Hier finden Sie alle Informationen zu Boris Dorfman – A Mentsh, Dokumentarfilm von Uwe und Gabriela von Seltmann. Originalfassung in Jiddisch mit Untertiteln.

So. 01.02.2015 – Do. 01.1.2015 | 12. Schwat 5775

Veranstaltungen

Jüdische Filmtage: “Für die Ewigkeit – Der Alte Jüdische Friedhof in München”

Beginn 17:00 Uhr:

Hier finden Sie alle Informationen über den Dokumentarfilm “Für die Ewigkeit – Der Alte Jüdische Friedhof München”.

So. 08.02.2015 | 19. Schwat 5775

Veranstaltungen

Jüdische Filmtage: “Tufelki” (Schuhe)

Beginn 17:00 Uhr:

Hier finden Sie alle Informationen zu “Tufelki” (Schuhe), dem Filmdrama ohne Worte von Constantin Fam, und dem anschließenden Gespräch mit dem Filmemacher und dem Historiker Dr.  Jürgen Zarusky.

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Kontakt
Israelitische Kultusgemeinde
München und Oberbayern K.d.ö.R.
St.-Jakobs-Platz 18
80331 München
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
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