Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern

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Charlotte Knobloch: “Höchste Zeit für eine Strategie gegen Antisemitismus”

München, den 06.03.2015. In der öffentlichen Diskussion über die antisemitische Bedrohung in Deutschland waren sie in den letzten Wochen etwas aus dem Blickfeld geraten. Doch nun bestätigt die Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage von Bündnis90/Die Grünen: Der antisemitische Hass von Rechtsextremisten ist eine massive Gefahr für Juden. Der weit überwiegende Teil der im Jahr 2013 registrierten antisemitischen Straftaten – 1218 von 1275 – geht auf ihr Konto.

„Die Zahlen sind nur ein Teil der Wirklichkeit“, so Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. „Nazis bleiben eine große Gefahr für Juden. Ihr Hass ist nicht verschwunden, nur weil der Antisemitismus der Islamisten gerade mehr Schlagzeilen macht. Juden sind heute antisemitischen Anfeindungen von vielen Seiten ausgesetzt. Das meiste taucht ja gar nicht in Statistiken auf. Es ist höchste Zeit für eine groß angelegte Strategie und Maßnahmen gegen Antisemitismus.“ Weiterlesen »

Ehrung eines großen Arztes

München – Die Heckscher-Klinik arbeitet ihre Geschichte auf und erinnert an Max Isserlin. Von Helmut Reister, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 12.2.2015. Weiterlesen »

Charlotte Knobloch zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZs Auschwitz: „Der Auftrag aus der Hölle der Unmenschlichkeit: Nie wieder!“

Sind Christ und Jude eher Christ und Jude  als Mensch?
Gotthold Ephraim Lessing, Nathan  der Weise

München, 27.01.2015.  Mit folgenden Worten gedenkt Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, am 70. Jahrestag der Befreiung des Konzentratiosnlagers Auschwitz der Opfer des nationalsozialistischen Terrors:

“Mit tiefer Trauer gedenken wir der Opfer des unvergleichlichen und unbegreiflichen Verbrechens von Auschwitz und des nationalsozialistischen Terrors, für den es zum Synonym wurde. Zugleich bekräftigt die Erinnerung an die Ermordeten und Gequälten die Botschaft und den Auftrag, die uns aus dieser Hölle der Unmenschlichkeit erwachsen sind: Nie wieder! Weiterlesen »

Charlotte Knobloch: “Hamas muss auf der Terrorliste bleiben.”

München, 20.01.2015. Dr. Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, begrüßt den Einspruch der EU gegen die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes, die Hamas wegen Verfahrensfehlern von der Liste der Terrororganisationen zu streichen.

Charlotte Knobloch: „Die Hamas ist eine terroristische Organisation. Ihre Ziele sind die Zerstörung des Staates Israel und die Vernichtung der Menschen in Israel. Gerade nach den jüngsten islamistischen und antisemitischen Terrorakten in Europa wäre es ein fatales Signal, wenn die Hamas von der Terrorliste der EU gestrichen würde. Die Verantwortlichen müssen daher alle rechtlichen Schritte unternehmen, um dies zu verhindern.“ Weiterlesen »

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Tagung “Perspektiven der Erinnerung”

„Perspektiven der Erinnerung“ sind das Thema einer Tagung am 1. und 2. März im Max-Mannheimer-Studienzentrum in Dachau.  Dabei geht es um eine Bestandsaufnahme und Fragen der Weiterentwicklung der Gedenkkultur siebzig Jahre nach der Befreiung vom nationalsozialistischen Terror. Gerne weisen wir auf diese Veranstaltung hin, an deren Vorbereitung das Kulturzentrum der IKG beratend beteiligt war. Veranstalter sind die Stiftung Bayerische Gedenkstätten, der Bayerische Jugendring (BJR), der Kreisjugendring München-Stadt, das NS-Dokumentationszentrum und die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit.

Alle Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie hier.

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Lernen über das Judentum: LILMOD, das einzigartige deutschsprachige Projekt ist online

Das erste “Online-College” für jüdisches Lernen namens “LILMOD” basiert auf einer Video-Konferenz-Technologie und ermöglicht, sich jeweils für das Sommer- oder Wintersemester KOSTENLOS anzumelden und bequem, von zuhause aus abends an spannenden Kursen rund um alle jüdischen Themen teilzunehmen. Ein funktionierenden Computer und ein Mikrofon reichen aus, um im interaktiven Dialog mit den Dozenten und den Teilnehmern Wissen zu erwerben und seinen Horizont zu erweitern. Weiterlesen »

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Kabbalat Schabbat der Jugend am 13. Februar

Das Jugendzentrum Neshama lädt am 13. Februar 2015 herzlich ein zum

Kabbalat Schabbat der Jugend mit anschließendem Kiddush und Schabbat-Diner

Treffpunkt ist um 17:00 Uhr in der Ohel-Jakob-Synagoge am Jakobsplatz.
Bitte meldet Euch über die Homepage des Jugendzentrums an.

Kabbalat Schabbat der Jugend

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“Ich träume in fünf Sprachen”

Ein Porträt Über Shimrit Schreiber. Sie ist Übersetzerin und Dolmetscherin für Hebräisch in München. Von Katrin Diehl, erschienen in der Jüdischen Allgemeinen, 30.11.2014.  Weiterlesen »

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Aktuelle Veranstaltungen


So. 29.03.2015 – So. 29.03.2015 | 9. Nissan 5775

Kulturzentrum

Filmvorführung: “183 Tage – Der Auschwitz-Prozess (1963-1965)”

Beginn 14:00 Uhr:

Frankfurt am Main 1962. Foto: Schindlerfoto

Filmvorführung im Monopol Kino (Schleißheimer Straße 127).

Alle Informationen zu dem Film finden Sie hier.

So. 12.04.2015 – So. 12.04.2015 | 23. Nissan 5775

Kulturzentrum

Filmvorführung: “183 Tage – Der Auschwitz-Prozess (1963-1965)”

Beginn 14:30 Uhr:

Frankfurt am Main 1962. Foto: Schindlerfoto

Filmvorführung im Werkstattkino (Fraunhoferstraße 9)

Alle Informationen finden Sie hier.

Mi. 15.04.2015 – Mi. 15.04.2015 | 26. Nissan 5775

Kulturzentrum

Zum Jom HaSchoa: Gedenkstunde zum 72. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und 70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

Beginn 18:30

Gedenkstunde zum
72. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und
70. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

Programm:

Mincha

Psalm 16
vorgetragen vom Synagogenchor »Schma Kaulenu«

»Ein Gedenken, das niemals endet« – Texte und Lieder
Kinder und Jugendliche aus der Münchner Kehilla rezitieren zu Ehren der Opfer

»Ein Stück länger leben«
Betrachtungen des Schoah-Überlebenden Leon Weintraub

El Mole Rachamim

Maariv

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St.-Jakobs-Platz 18
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Fax: +49 (0)89 20 24 00 -170
E-Mail: info@ikg-m.de